Probleme mit dem Shiba sind (fast) immer hausgemacht!

Hier eine Liste der Fehler, die Menschen häufig machen:

1.) Sie sind inkonsequent.

Konsequenz ist das Wichtigste bei der Erziehung jeden Hundes. Aber bei einem Shiba fällt sie besonders schwer. Er wickelt mit seinem Charme doch glatt jeden um den kleinen Finger. Und was einmal erlaubt ist, muss immer erlaubt sein, "Meinungsänderungen" seines Menschen wertet der Shiba als Vertrauensbruch.

2.) Sie bedienen Ihren Hund.

Das geschieht oft ganz unbemerkt. Wer bestimmt bei Ihnen, wann was gemacht wird? Ein Shiba hat es schnell heraus, wie er seine Leute 'rumkriegt, mit ihm Gassi zu gehen, zu spielen, die Tür zu öffnen, um ihn in den Garten zu lassen (und dann auch gleich wieder 'rein), bei Tisch was abzubetteln, etc....

3.) Sie sind zu nachgiebig.

Der Shiba muss seine Grenzen gezeigt bekommen. Ein NEIN bedeutet eben NEIN und sonst gar nichts. Das wird er austesten, aber er darf damit keinen Erfolg haben! Dabei darf man nie ausrasten, sondern muss eben stur bleiben, noch sturer als er es selber ohnehin schon ist...

4.) Sie sind zu streng.

Ja, auch das kommt vor, und zwar gar nicht so selten. Sie geben ein Kommando (das er vielleicht noch nicht so ganz beherrscht), aber er schaltet wieder mal auf taub. Sie werden ärgerlich, Ihre Stimme deutlich schärfer. Und, klappt es jetzt? Wohl kaum, und wenn, dann nur sehr zögerlich, denn er traut Ihnen gerade natürlich nicht mehr über den Weg.

5.) Sie rennen Ihrem Hund hinterher.

Das passiert leider oft, z.B. wenn der Shiba nicht kommt, um sich anleinen zu lassen - und es ist natürlich grundverkehrt. Das einzige, was Ihr Hund dabei lernt, ist, dass er schneller ist als Sie... ansonsten wertet er es höchstens als lustiges Fangen-Spielchen, und wenn Sie dabei richtig sauer werden, wäre es ja wirklich nicht sehr klug, sich jetzt schnappen zu lassen, oder?

6.) Sie spielen "Kuhglocke".

Ein weiterer häufiger Fehler ist der, seinem Shiba ständig hinterher zu schreien. Er kommt einfach nicht, also wird gebrüllt, was das Zeug hält. Ganz klasse für den cleveren Shiba, denn durch diese akustische Meldung weiss er jederzeit, wo sich sein Rudel gerade aufhält, er kann also ganz beruhigt weiter seine eigenen Runden drehen.

7.) Sie sind zu langweilig.

Das kommt natürlich zum obigen Punkt meist dazu. Der Shiba will immer "action", er möchte auf dem Spaziergang mit seinem Rudel auch was erleben. Wenn ihm der Mensch keinerlei Beschäftigung und Abwechslung bietet, dann macht er sich eben selbständig und sucht auf eigene Faust nach Abenteuern.

8.) Sie sind zu bequem.

Weil der kleine Welpe sehr anhänglich ist und auch kommt, wenn Sie ihn locken, meinen Sie, er würde schon gehorchen. Weit gefehlt! Ein folgsamer Hund ist das Ergebnis fleissigen Trainings. Und was im Wohnzimmer klappt, muss auch draussen erst noch gefestigt werden, das hat übrigens nichts mit Rasse, Sturheit oder Dominanz zu tun!

9.) Sie wenden Gewalt an.

Das allerschlimmste Vergehen an einem Shiba. Das einzige, was dabei erreicht wird, ist, dass sein Vertrauen zerstört wird. Natürlich muss man auch manchmal Druck ausüben, aber da reicht bei einem Shiba eigentlich immer ein scharfer Ton.

10.) Sie geben auf.

Oft die letzte Konsequenz aus den oben genannten Fehlern. Sie schieben es halt auf die Rasse und lassen den Shiba in Zukunft an der Flexi....armer Hund!